Die mit Abstand bedeutsamste Konversions- maßnahme (Schließung und Umwandlung einer Militärliegenschaft) im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist der ehemalige NATO-Flugplatz Bitburg. Im Juni 1993 erreichte die Kommunen in der Region die Nachricht, dass die amerikanische Air Base zum Haushaltsjahr 1995 geschlossen werde.
Die 72 in Bitburg stationierten F-15-Düsenjets wurden bis März 1994 abgezogen, so dass am 01. Oktober 1994 die offizielle Rückgabe des Areals an die Bundesrepublik Deutschland erfolgen konnte.
Über 1.200 Beschäftigte arbeiten heute auf dem Flugplatz Bitburg.
Konversion in Bitburg heißt: Unternehmen neue Perspektiven eröffnen und passgerechte Lösungen für betriebliche Erfordernisse aufzeigen.
Mit diesem Ziel arbeiten die Bundesrepublik Deutschland als Eigentümerin, der Zweckverband Flugplatz Bitburg als kommunaler Planungsträger und das Land Rheinland-Pfalz als Beratungs- und Förderinstanz eng zusammen.


Bundesweiten Modellcharakter haben die im Jahre 1995 und 2004 zwischen dem Bund, dem Land und dem Zweckverband Flugplatz Bitburg abgeschlossenen städtebaulichen Verträge. Sie regeln die Finanzierung der Erschließungskosten und sichern ein kooperatives Vorgehen aller am Konversionsprozess beteiligten Dienststellen.
In die Infrastruktur des Geländes werden mehr als 30 Mio. € investiert.
Das ca. 500 ha große Areal mit über 400 Hochbauten eröffnet ein breites Spektrum an Nutzungsmöglichkeiten.
Der Erfolg des in Bitburg praktizierten Kooperationsmodells spricht für sich: Bislang konnten rund 160 ha Gewerbe- und Industrieflächen vermarktet werden. Mehr als 180 Unternehmen haben sich auf dem Gelände angesiedelt. Die Betriebe bieten über 1.200 Beschäftigten einen Arbeitsplatz.
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